"Eigentlich wollte ich nur einmal reinschnuppern."
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Manchmal entstehen die besten Entscheidungen völlig ungeplant. Zumindest war es bei Jan so. Mit 25 Jahren arbeitet er im öffentlichen Dienst. Er schätzt klare Abläufe, feste Strukturen und Verlässlichkeit. "Ich bin jemand, der gerne organisiert arbeitet." Gleichzeitig begann er vor etwa einem Jahr, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dort kam er erstmals intensiver mit dem Rettungsdienst in Berührung. Was zunächst als Interesse begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Begeisterung. Trotzdem hatte Jan ursprünglich keine großen Pläne. "Eigentlich wollte ich nur den Rettungshelfer machen." Heute lacht er darüber. Denn inzwischen befindet er sich bereits auf dem Weg zum Rettungssanitäter.
Wie alles begann
Als Jan sich für die Ausbildung anmeldete, wollte er vor allem eines: Herausfinden, ob der Rettungsdienst überhaupt zu ihm passt.
"Ich wollte einfach mal reinschauen."
Die Qualifikation zum Rettungshelfer NW erschien ihm dafür ideal: Überschaubar. Praxisnah. Und ohne sich direkt langfristig festlegen zu müssen.
"Ich habe damals gedacht: Danach entscheide ich weiter."
Diese Entscheidung fiel allerdings schneller als erwartet.
Vom ersten Tag an begeistert
Bereits in den ersten Unterrichtstagen merkte Jan, dass ihn die Themen deutlich mehr interessierten als ursprünglich gedacht. Besonders die Verbindung aus medizinischem Wissen, praktischen Übungen und Teamarbeit faszinierte ihn.
"Ich habe mich tatsächlich auf die Ausbildungstage gefreut."
Eine Erfahrung, die er aus bisherigen Fortbildungen eher nicht kannte. Viele Inhalte beschäftigten ihn auch nach dem Unterricht weiter.
"Ich wollte immer mehr wissen."
Wenn Theorie plötzlich spannend wird
Jan beschreibt sich selbst als sehr strukturierten Menschen. Deshalb gefiel ihm besonders die klare Vermittlung der Ausbildungsinhalte.
"Die Themen waren logisch aufgebaut und nachvollziehbar erklärt."
Gleichzeitig sei die Ausbildung nie trocken gewesen. Die Dozenten schafften es, theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen aus dem Rettungsdienst zu verbinden.
"Man hat immer verstanden, warum man etwas lernt."
Dadurch entstand für Jan ein völlig anderes Lernerlebnis.
Mehr als nur Unterricht
Besonders positiv erinnert sich Jan an die Atmosphäre innerhalb der Akademie.
"Man hat sofort gemerkt, dass hier Menschen arbeiten, die wirklich für den Rettungsdienst brennen."
Diese Begeisterung habe sich schnell auf die Teilnehmer übertragen. Dabei sei es nie nur um Unterricht gegangen.
"Man wurde mitgenommen."
Fragen waren jederzeit willkommen. Diskussionen wurden gefördert. Und auch außerhalb des Unterrichts standen die Lehrkräfte als Ansprechpartner zur Verfügung.
Teamarbeit wird nicht erklärt. Sie wird gelebt
Eine Erfahrung blieb Jan besonders in Erinnerung.
"Schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein."
Die Teilnehmer unterstützten sich gegenseitig. Gemeinsames Lernen wurde selbstverständlich. Und Erfolge wurden gemeinsam gefeiert.
"Man merkt schnell, dass Rettungsdienst keine Einzelleistung ist."
Für Jan spiegelte die Ausbildung genau das wider, was später auch im Einsatz zählt: Vertrauen. Kommunikation. Teamarbeit.
Der Moment, in dem die Entscheidung fiel
Irgendwann stellte sich für Jan eine entscheidende Frage: Wie geht es nach dem Rettungshelfer weiter? Die Antwort kam überraschend schnell.
"Eigentlich musste ich gar nicht lange überlegen."
Der Rettungsdienst hatte ihn inzwischen so begeistert, dass für ihn feststand: Er möchte weitermachen.
"Ich wollte mehr lernen. Ich wollte tiefer einsteigen."
Deshalb entschied er sich direkt für den nächsten Ausbildungsabschnitt. Den Weg zum Rettungssanitäter.
Warum die Ausbildung seine Erwartungen übertroffen hat
Rückblickend sagt Jan, dass er ursprünglich deutlich weniger erwartet hatte.
"Ich dachte, ich mache einen interessanten Kurs."
Bekommen habe er deutlich mehr. Praxis. Persönliche Entwicklung. Neue Perspektiven. Und eine Gemeinschaft, in der Lernen Spaß macht.
"Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt."
Was Jan anderen Interessenten sagen würde
Viele Menschen überlegen lange, bevor sie den ersten Schritt machen. Jan versteht das. Denn genauso ging es ihm selbst. Heute würde er jedoch etwas anderes empfehlen.
"Man muss nicht direkt seinen kompletten Lebensweg planen."
Oft reiche es, einfach den ersten Schritt zu gehen.
"Genau dafür ist der Rettungshelfer NW perfekt."
Man lerne den Rettungsdienst kennen, sammle Erfahrungen und könne anschließend entscheiden, wie es weitergeht.
Aus Interesse wurde Leidenschaft
Vor einem Jahr hatte Jan kaum Berührungspunkte mit dem Rettungsdienst. Heute plant er bereits seine nächsten Schritte. Was als neugieriger Blick in eine neue Welt begann, entwickelte sich zu einer echten Leidenschaft. Und vielleicht beschreibt ein Satz seine Geschichte am besten:
"Ich wollte eigentlich nur den Rettungshelfer machen. Der Rettungsdienst hatte dann andere Pläne mit mir."
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Alexander Schiffmann
Schulleiter DRK Rettungsdienst-Akademie Euskirchen
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